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Mitteilungen an die örtl. Presse

Keime im Wasser: Zweckverband will besser informieren

Keime im Wasser: Zweckverband will besser informieren

Info-Veranstaltung der Freien Wähler in Stammham–Chlorung endet heute – Untersuchungen gehen weiter

Stammham. – ANA 20. Februar 2017

Georg Strasser hat als Vorsitzender des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach Verbesserungen bei der Informationspolitik im Schadensfall zugesagt. Er habe aus diesem Vorfall und der Kritik gelernt. Strasser hatte sich einer von den Freien Wählern organsierten Diskussion am Freitagabend im Dorfwirt gestellt. 53 Besucher waren gekommen. Dr. Franz Schuhbeck, Leiter des Gesundheitsamtes, klärte über die Gefährdungslage sowie Unterschiede zwischen sehr gefährlichen und weniger gefährlichen Keimen und den weiteren Untersuchungsverlauf nach Einstellung der Chlorung auf.

 

Verunreinigungen durch coliforme Keime sind das eine Problem, der Informationsfluss darüber zum Verbraucher ein anderes. Mehrere Bürger haben in sachlicher Diskussion schnelleren und besseren Informationsfluss im Schadensfall angemahnt. Eine Forderung aus Bürgerkreisen: Zettel mit umfangreichen Informationen über das Geschehen und genaue Handlungsempfehlungen schnell verteilen.

Wasserwart Tobias Bauer schilderte die Funktion des Wasserzweckverbandes und die aktuelle Lage. Demnach seien von den 127 seit 16. Dezember gezogenen Proben 90 einwandfrei gewesen. Die Ursache der Verkeimung stehe nicht fest, auch wenn ein Verdacht auf eine Baumaßnahme falle, in deren Bereich der letzte unauffällige und danach der erste positive Befund festgestellt worden sei. Bauer zufolge gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Keime ins Wasser gelangen konnten – etwa Druckschwankungen im Netz mit einem Strömungswechsel. Die Verkeimung sei im Netz, aber nicht in Wasserbrunnen aufgetaucht.

Die Ursache istnach wie vor unbekanntStrasser sagte, zeitlich passe die Verkeimung mit dem Einbau einer Leitung zusammen. Aber die danach dort gezogenen Proben seien einwandfrei gewesen. Er kenne die Ursache nicht. Dasselbe bekannte Gesundheitsamtsleiter Dr. Franz Schuhbeck. Die Mikrobiologie im Netz sei über Jahre "unproblematisch" gewesen. Schuhbeck unterschied zwischen den im Netz festgestellten coliformen Keimen und den hier nicht entdeckten sehr gefährlichen Escherichia coli. Die entdeckten coliformen Keime seien für gesunde Menschen "eigentlich unproblematisch". Unter anderem immungeschwächte Menschen sollten jedoch einmal aufgekochtes und ab- gekühltes Wasser nutzen. Dies sei eine vorsorgliche Empfehlung. Dennoch seien auch coliforme Keime nicht zu vernachlässigen, da es im schwerwiegenden Fall beispielsweise zu Eiterungen und Lungenentzündungen kom- men könne.

 

Schuhbeck sagte weiter, es sei Aufgabe des Wasserversorgers, seine Kunden über Probleme zu informieren, auch weil es zum Beispiel Kommunen mit mehreren Versorgern gebe. "Da habe ich mich nicht einzumischen, auch wenn ich eventuell sehe, es könnte ein bissl besser sein in der Breite", so Schuhbeck. Die Entscheidung über eine Chlorung treffe das Gesundheitsamt – und dies sei keine einfache Entscheidung. Durch die Chlorung könne es zu Hautirritationen kommen, nicht aber zu gesundheitlichen Schäden für Menschen.

Mehrere Bürger äußerten Unmut über eine ihrer Ansicht nach ebenso zu späte wie unzureichende Informationspolitik. Dies konn- te Wasserwart Tobias Bauer zunächst nicht nachvollziehen. Schließlich habe der Verband sowohl über Medien als auch auf der eigenen Internetseite informiert. Auch die dem Verband angeschlossenen Gemeinden seien telefonisch informiert worden.

Kreis- und Gemeinderat Gert Unterreiner (FW) hakte nach: Er habe am 23. Dezember – sieben Tage nach der Probeziehung – um 11.26 Uhr telefonisch über Schwierigkeiten mit dem Trinkwasser erfahren. Um 11.30 Uhr habe er per Mail alle Gemeinderäte informiert. Einen Info-Zettel habe er erst zur Chlorungsankündigung am 5. Januar erhalten. Nur etwa 110 der 350 Haushalte hätten eine Zeitung abonniert. Dem Vorschlag eines Bürgers und Feuerwehrlers, Infozettel über die Feuerwehr zu verteilen, mochte ein anderer Bürger nicht folgen. Schließlich habe die Feuerwehr andere Aufgaben.

Strasser sagte, er habe "aus diesem Vorfall gelernt", er wolle sich "entschuldigen". Ein solcher Vorfall, der erste dieser Art im Verbandsgebiet, werde in Zukunft "ganz anders" gehandhabt. Vielleicht sei man auch "etwas überlastet" gewesen, auch aufgrund der Erkrankung eines Mitarbeiters. Er versprach, künftig anders zu informieren. Der schnellste Weg seien eigene Zettelverteiler in den jeweiligen Verbandsgemeinden, auch wenn dies bei 1800 Stück nicht einfach sei. Aber es sei schneller als über den Postweg. Dazu sagte Unterreiner: Jeder der arbeite, mache Fehler. Wichtig sei, daraus zu lernen. Die Informationswege sollten Thema einer kommenden Vorstandssitzung des Wasserzweckverbandes sein.

Kritik vor alleman den StammtischenEin Besucher fragte nach der Qualifikation Strassers als Verbandsvorsitzender. Die Antwort: der Vorsitzende werde von den aus den Gemeinden gestellten Verbandsräten gewählt. Strasser zufolge sei es von Vorteil, wenn der Vorsitzende ein "Baumensch" sei.

Eine Gegebenheit konnte Strasser allerdings nicht verstehen: Warum, so seine Frage, hätten sich sehr viele Bürger in den letzten Wochen zwar an Stammtisch-Diskussionen beteiligt – aber nur sehr wenige mit ihren Fragen direkt beim Zweckverband angerufen? Die Bürger könnten sicher sein, dass die Mitarbeiter des Zweckverbandes immer ihr Bestes geben. Wasserwart Bauer sagte, den Verband hätten "keine fünf Anrufe in der Sache erreicht". Die Diskussion bezeichnete er als "wichtige Aussprache".

Mit dem heutigen Montag endet die Chlorung des Wassernetzes. Dann werden über vier Monate hinweg wöchentlich zunächst zwei, später eine und darauf alle zwei Wochen Proben an verschiedenen Stellen des Wassernetzes gezogen, das sich über 100 Kilometer Haupt- und 40 Kilometer Nebenleitungen erstreckt – darunter bis zu 40 Jahre alte Rohre. Hier entscheidet sich der weitere Verlauf und ob wieder gechlort werden muss. Bauer kündigte sogar mehr Proben an, um einen Schaden durch Eingrenzung besser einschätzen zu können. Gert Unterreiner kündigte an, eine Bürger-Fahrt zum Zweckverband organisieren zu wollen, um die Arbeit dort selbst in Augenschein nehmen zu können.

Eine Antwort gab Strasser noch auf die Frage nach einem zu Nachbarversorgern vergleichbar höheren Preis: Dies liege daran, dass bei sehr langen Leitungswegen vergleichsweise weniger Abnehmer angeschlossen seien.− rob

Jahreshauptversammlung für 2016

Pressebericht der Jahreshauptversammlung für 2016 am 24. Januar 2017.

Bericht ANA 6. Februar 2017


Trinkwasser: Kritik an der Informationspolitik

Stammham.

Ein umfangreicher Rückblick auf das vergangene Jahr und ein Vortrag prägten die Jahresversammlung der Freien Wähler (FW) im Gasthaus Dorfwirt.

 

Vorsitzender Franz Rudy sagte, die FW seien im Gemeinderat mit fünf Räten vertreten. Finanziell stehe die Gemeinde sehr gut da, die Pro-Kopf-Verschuldung liege bei rund 587 Euro. Für Straßensanierungen wurden 150.000 Euro im Haushalt 2016 eingeplant, aber nicht ausgeschöpft. Er erwähnte unter anderem Arbeiten in der Haunreiterstraße und am Gasteig.

Nach längerem Stillstand in Sachen Bautätigkeit habe nun ein Bauträger das Handwerkergrundstück erworben und überplant. Auch "Am Bahnhof" habe ein Bauträger drei Häuser errichtet. Rudy sagte, dem Arbeitskreis zur Umstellung der Straßen- und Mehrzweckhallenbeleuchtung auf LED gehörten die Räte Theo Prebeck und Rainer Herzog an.

Während die vom Hochwasser im Juni zerstörte Radfahrerbrücke über den Türkenbach und die Brücke von Grubmühle nach Kollberg wieder hergestellt seien, werde bei der Brücke über den Mühlbach noch "um Zuständigkeiten gefeilscht", so Rudy. Mit Blick auf 2017 erwähnte der Vorsitzende, dass laut Gemeinderatsbeschluss die Fertigstellung der Eichenstraße sowie die Sanierung der Straße nach Bruckmühl eingeplant seien.

Schriftführerin Anneliese Hechl berichtete vom Maifest und der Beteiligung an Sitzungen des Kreisverbandes sowie an der Herbstversammlung. Zur "TTIP"-Aktion habe man eine große Zahl von Unterschriften gesammelt und an die FW-Geschäftsstelle versendet.

Schatzmeister Rainer Herzog berichtete über eine solide finanzielle Grundlage, jedoch sei gegenüber dem Vorjahr aufgrund von verspäteter Rechnungsstellung ein kleines Minus zu verzeichnen. Im Bericht der Kassenrevisoren, verlesen von Gert Unterreiner, wurde dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Daraufhin erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft.

Bei "Anfragen und Wünsche wurde insbesondere die Informationspolitik des Wasserzweckverbandes und der Gemeinde bezüglich der jüngsten Probleme mit dem Trinkwasser kritisiert. Es kam zum Ausdruck, dass man sich hier schon beim ersten Mal eine frühzeitigere Information gewünscht hätte.

Zum Schluss referierte Barbara Strehle zum Thema Testament und Erbrecht.− red

Neuer Maibaum in Stammham

Theo Prebeck und Franz Rudy

 

Stammham.

Seit einigen Tagen schon waren die Freien Wähler auf der Suche nach dem neuen Maibaum der gestohlenen wurde.

Als sich die Diebe, die Feuerwehr Stammham, meldeten und ihre Forderungen stellten, folgten zähe, aber sehr faire Verhandlungen. Nachdem FW-Vorstand Franz Rudy Freibier, Brotzeiten und ein Grillfest zusagte, stand dem Maifest mit dem neuen Maibaum nichts mehr im Wege.

Am 1. Mai, pünktlich um 11 Uhr, kamen dann die Maibaum-Diebe der Feuerwehr Stammham mit dem schön geschmückten Maibaum zum Aufstellen auf dem Stammhamer Schulplatz.

Der alte Maibaum wurde meistbietend versteigert und wird als Brennholz an Gäste aus Tengling gehen. − red/Foto: Unterreiner

 

Artikel ANA 3. Mai 2014 zum Maifest und Maibaumaufstellung 2014

 

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Pressemitteilung an ANA am 10.12.2013 "Freie Wähler Stammham mit tollem Programm"

Stammham:

 

Die Vorstandschaft der Stammhamer Freien Wähler haben ein tolles, informatives Programm für alle Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt.

Zu den Veranstaltungen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

  • Am Mittwoch, den 15. Januar findet um 19.30 Uhr im Gasthaus Hummel in Stammham/Am Bahnhof ein Vortrag der VR meine Raiffeisen zum Thema Euro statt.
  • Am Mittwoch, den 29. Januar um 19.30 Uhr im Gasthaus Dorfwirt in Stammham konnte Dr. Rieder aus Marktl als Referent zum Thema - „Haben Landärzte noch eine Zukunft?“ - gewonnen werden.
  • Am Donnerstag, den 6. Februar um 19.30 Uhr findet im Sportheim in Stammham/Haunreit ein sehr interessantes Thema statt, - „Alkohol und Drogen bei Jugendlichen“ – mit Herrn Hermann von der Polizei in Burghausen.  Bei allen Veranstaltungen wird sich Bürgermeisterkandidat Georg Kammermeier und die Kandidaten für den Gemeinderat kurz vorstellen.
  • Am Dienstag, den 18. Februar um 19.30 Uhr findet im Gasthaus Dorfwirt in Stammham eine Podiumsdiskussion mit Altötting`s Bürgermeister Herbert Hofbauer, FW-Vorsitzenden Dieter Wüst, Rechtsanwältin Barbara Strehle und dem Mitglied des Landtages Florian Streibl statt. Die Podiumsdiskussion wird von Kreistagskandidat Gert Unterreiner moderiert und es wird um Politik im Landkreis, im Bezirkstag und Landtag gehen. Natürlich kommen hier auch die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Altötting zu Wort.

Die Abschlussveranstaltung vor den Wahlen wird am Sonntag, den 9. März um 10 Uhr im Gasthaus Dorfwirt mit einem politischen Frühschoppen stattfinden. Hier wird Gstanzlsängerin Irmi Mayerhofer alle Kandidatinnen und Kandidaten der Stammhamer Freien Wähler mit „Gstanzl“ vorstellen.

Das traditionelle Maifest der Stammhamer Freien Wähler findet am 1. Mai auf dem Schulvorplatz statt.

 

Gert Unterreiner - Pressereferent

 

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Mitteilung an den ANA am 8.11.2013 - "25 Kandidaten stehen in Stammham bereit"

Stammham:

 

25 Kandidaten stehen bei den Freien Wählern Stammham bereit.

Am Mittwoch, den 20. November um 19.30 Uhr findet beim Dorfwirt in Stammham die Nominierungsversammlung für den Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler statt.  Wer dies sein wird, wird erst bei der Nominierungsversammlung bekanntgegeben werden.  Am gleichen Abend werden auch die 24 Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatsliste nominiert werden!

Sehr zur Freude der Vorstandschaft der Freien Wähler Stammham konnten 24 sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten gewonnen werden! Wobei die Freien Wähler viel Wert legten, dass fast alle Ortsteile vertreten sind, dass alle Altersgruppen dabei sind und dass die Frauenquote passt.

 

Gert Unterreiner - Pressereferent